# Eigentum und Objekt-Hinweise

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Vor einem Akquise-Anruf willst du nicht wissen, wo jemand wohnt, sondern **was er hat**. Der Bereich **Eigentum** in der Kontakt-Schublade beantwortet genau diese Frage: welche Immobilien dieser Person gehören, wie groß sie sind, wo sie stehen, und woher wir das wissen.
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## Warum hier keine Objekte aus deinem Bestand stehen

DB-Leads arbeitet die Zeit **vor** dem Auftrag ab. Die Immobilie, um die es geht, liegt deshalb in keinem Datensatz deines Büros: Ein Objekt wird angelegt, wenn der Auftrag da ist, und nicht während du ihn suchst.

Genau daran ist die frühere Fassung dieses Bereichs gescheitert. Sie hat versucht, jedem Kontakt ein vorhandenes Objekt zuzuordnen, und wenn die Eigentümer-Relation in onOffice nicht gepflegt war, lief das über den Vergleich der **Anschrift**. Das ergab zwei Sorten Unsinn:

<DefinitionList>
  <DefItem term="Fremde Objekte am falschen Kontakt">Ein Suchkunde, der zufällig in einer Straße wohnt, in der du gerade vermarktest, stand als möglicher Eigentümer dieses Objekts da. Es gehört jemand anderem. Wer darauf einen Anruf aufbaut, bietet an, eine fremde Wohnung zu verkaufen.</DefItem>
  <DefItem term="Die richtige Immobilie fehlte">Die Immobilie, um die es beim Anruf wirklich geht, steht nirgends als Datensatz. Sie steht in einer E-Mail von 2023.</DefItem>
</DefinitionList>

Genau diese E-Mail liest die Qualifizierung ohnehin. Seit August 2026 gibt sie auch heraus, was darin über Immobilien steht.

## Was ein Objekt-Hinweis ist

Ein Hinweis ist **kein Verweis auf einen Objekt-Datensatz**, sondern die Tatsachen selbst. Er kann tragen:

<DefinitionList>
  <DefItem term="Anschrift">Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort. So viel davon, wie belegt ist.</DefItem>
  <DefItem term="Objektart">Frei formuliert, so wie es genannt wurde: „Doppelhaushälfte“, „3-Zimmer-Wohnung“, „Grundstück“.</DefItem>
  <DefItem term="Größen">Zimmerzahl, Wohnfläche, Grundstücksfläche, Baujahr.</DefItem>
  <DefItem term="Verhältnis">In welcher Beziehung die Person zu der Immobilie steht (siehe unten).</DefItem>
  <DefItem term="Beleg">Der Satz, aus dem alles stammt, mit Datum. Ohne Beleg entsteht kein Hinweis.</DefItem>
</DefinitionList>

Das Bild an der Karte ist ein **Platzhalter**, und das ist keine Lücke: Von dieser Immobilie gibt es kein Foto, weil es sie als Datensatz nicht gibt.

## Die sechs Verhältnisse

<DefinitionList>
  <DefItem term="Eigentümer:in">Gehört der Person allein.</DefItem>
  <DefItem term="Miteigentümer:in">Geteiltes Eigentum: Ehepaar, Erbengemeinschaft, Bruchteilsgemeinschaft.</DefItem>
  <DefItem term="Erb:in">Geerbt, oder ein Erbfall ist angekündigt.</DefItem>
  <DefItem term="Vermietet">Gehört der Person und ist vermietet (Kapitalanlage).</DefItem>
  <DefItem term="Früher verkauft">Bereits verkauft, oft über dein Büro. Zufriedenheit von damals ist ein Anlass für heute.</DefItem>
  <DefItem term="Verhältnis unklar">Die Immobilie ist belegt, das Verhältnis geht aus dem Beleg nicht hervor.</DefItem>
</DefinitionList>

<Callout tone="note" title="„Unklar“ ist ein Ergebnis, kein Fehlschlag">
Ein geratenes Verhältnis wäre eine Aussage über die Eigentumsverhältnisse einer realen Person. Erkennt die Analyse es nicht, sagt sie das, statt zu wählen.
</Callout>

## Woher die Hinweise kommen

<Steps>
  <Step title="Aus der Analyse">
    Bei jeder Qualifizierung liest die KI den Schriftverkehr und trägt ein, was sie über Immobilien findet. Diese Karten tragen den Chip **Aus der Analyse**: ungeprüft, aus einem Text abgeleitet, Beleg darunter.
  </Step>
  <Step title="Von dir ergänzt">
    Was du am Telefon erfährst, trägst du über **Objekt ergänzen** ein. Genau in dem Moment ist die Information am meisten wert und am flüchtigsten. Ohne diesen Weg landet sie in einer Notiz und ist beim nächsten Anruf in einem Jahr nicht mehr auffindbar.
  </Step>
  <Step title="Von dir bestätigt">
    Stimmt ein KI-Hinweis, drückst du den Haken. Er verliert den Chip und bleibt dauerhaft.
  </Step>
</Steps>

## Was ein neuer Scan überschreibt, und was nicht

Das ist die Regel, die du kennen solltest:

<DefinitionList>
  <DefItem term="Hinweise aus der Analyse">Werden bei **jeder** neuen Qualifizierung ersetzt. Ein Briefing ist die Momentaufnahme eines Laufs, und der nächste Lauf liest denselben Verlauf noch einmal.</DefItem>
  <DefItem term="Von dir ergänzte oder bestätigte Hinweise">Bleiben. Immer. Auch nach jedem weiteren Scan.</DefItem>
</DefinitionList>

Deshalb wechselt jede Änderung an einem KI-Hinweis seine Herkunft: Wer ihn anfasst, hat ihn geprüft. Ohne diesen Wechsel wäre deine Korrektur beim nächsten wöchentlichen Lauf spurlos weg, und du würdest wieder die alte Hausnummer sehen und sie für deine eigene Eingabe halten.

<Tip title="Dieselbe Adresse wird nicht doppelt">
Findet die Analyse eine Immobilie, die du schon bestätigt hast, wird daraus keine zweite Karte. „Musterstr. 3“ und „Musterstraße 3“ gelten dabei als dieselbe Adresse.
</Tip>

## Wenn zwei gleichzeitig dasselbe Objekt bearbeiten

Das Formular schreibt alle Angaben auf einmal, und es ist mit dem Stand befüllt, den du beim Öffnen gesehen hast. Hat jemand anders das Objekt in der Zwischenzeit bearbeitet, würde dein Speichern auch die Felder überschreiben, die du gar nicht angefasst hast.

Deshalb fragt das Werkzeug nach, statt still zu speichern. Du kannst deine Fassung trotzdem übernehmen oder das Fenster schließen und den anderen Stand ansehen.

## Der leere Zustand

Steht nichts da, siehst du **„Keine Objekte gefunden.“** und den Weg, selbst etwas einzutragen. Der Bereich verschwindet bewusst nicht: Genau die Immobilie, die noch niemand kennt, ist der Grund für den Anruf, und direkt nach dem Anruf ist der einzige Moment, in dem sie jemand einträgt. Ein Bereich, den man nie gesehen hat, wird auch nicht gesucht.

## „Im Bestand“: die Ausnahme

Führt onOffice den Kontakt ausdrücklich als Eigentümer oder Käufer eines Objekts, steht dieses Objekt unter einer eigenen Überschrift **Im Bestand**, mit Titelbild und Sprung in die Objekt-Seite. Das ist eine Tatsache aus dem CRM und der eine Fall, in dem wirklich ein Datensatz dahintersteht.

Es steht **unter** den Hinweisen, weil es fast nie das ist, was für den nächsten Anruf zählt: Ein Objekt, das im System liegt, ist in aller Regel längst verkauft oder gerade in Vermarktung, also kein Akquise-Anlass.

## Warum es kein „Objekt anlegen“ gibt

Naheliegend wäre, aus einem Hinweis einen echten Objekt-Datensatz unter **Objekte** zu machen. Das wäre ein Fehler. Dein Objekt-Bestand ist die Liste dessen, was du im Auftrag hast, und er speist Exposé-Generator, Website, Statistiken und den Abgleich mit onOffice. Ein Platzhalter aus einer Vermutung würde dort als Mandat mitgezählt und im schlechtesten Fall veröffentlicht.

Ein Hinweis bleibt deshalb ein Hinweis, bis es einen Auftrag gibt. Dann legst du das Objekt in onOffice an, so wie heute, und es kommt über den [Abgleich](/tools/db-leads/onoffice-import) herüber.

## Wer darf was

<PermissionTable roles="tenant_owner,tenant_admin,employee" caption="Objekt-Hinweise">
  <Permission action="db-leads.read" label="Bereich sehen" description="Die Hinweise eines Kontakts lesen." allow="yes,yes,yes" />
  <Permission action="db-leads.update" label="Hinweise pflegen" description="Ergänzen, bearbeiten, bestätigen und entfernen." allow="yes,yes,yes" />
</PermissionTable>

## Datenschutz

Objekt-Hinweise sind personenbezogen: Sie beschreiben das Eigentum einer bestimmten Person. Sie liegen deshalb in deinem Arbeitsbereich unter derselben Mandanten-Trennung wie alle anderen Kontaktdaten, und sie werden **mit dem Kontakt gelöscht**. Löschst du einen Kontakt, bleiben keine Anschriften zurück.

## Weiterführend

<CardGrid>
  <Card title="Datenbank-Scan" href="/tools/db-leads/datenbank-scan">Wo die Hinweise entstehen.</Card>
  <Card title="Kundenansicht" href="/tools/db-leads/kundenansicht">Die Schublade, in der der Bereich steht.</Card>
  <Card title="Durcharbeiten" href="/tools/db-leads/durchgang">Der Modus, in dem du sie im Minutentakt füllst.</Card>
</CardGrid>
