# Einträge verwalten im Zugangsdaten-Tresor

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Jeder Zugang ist ein **Eintrag** im Tresor: ein Titel, ein verschlüsseltes Geheimnis und die Metadaten drumherum. Diese Seite zeigt dir die Liste, alle Felder beim Anlegen, das sichere Anzeigen und den CSV-Import.
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## Die Liste

Der Tresor zeigt alle Einträge, die du sehen darfst, in einer flachen Liste. Jede Zeile enthält:

- **Titel** und ein Badge für den **Typ** (Passwort, API-Key, PIN-Code, Sichere Notiz)
- das Badge **Sensibel** bei erhöhter Vertraulichkeit und das Badge **Persönlich** bei privaten Einträgen
- in der zweiten Zeile E-Mail, Username oder Login-URL, das Geheimnis bleibt als "••••••" maskiert

Fährst du mit der Maus über eine Zeile, erscheinen die Aktionen **Zum Login öffnen**, **Anzeigen**, **Teilen**, **Bearbeiten** und **Löschen**. Oben im Kopfbereich findest du die Buttons **Mitarbeiter-Zugänge**, **Tresor-2FA**, **Gruppen** (nur mit entsprechender Berechtigung), **Import** und **Neuer Eintrag**.

### Suche

Das Suchfeld **Suchen (Titel, URL, Username, Tags)** filtert die Liste direkt beim Tippen. Wichtig: Die Suche liest **nie im Geheimnis selbst**, sondern nur in den Metadaten. Findet sie nichts, siehst du **Keine Treffer für deine Suche.** Ist der Tresor noch leer, steht dort **Noch keine Einträge. Lege deinen ersten Zugang an.**

## Eintrag anlegen und bearbeiten

Der Knopf **Neuer Eintrag** führt dich in zwei Schritten zum fertigen Zugang. Alles Weitere ist freiwillig.

<Steps>
  <Step title="Was ist das?">
    Ganz oben steht die Suche **Bekannter Dienst**. Tippst du „immo“, „datev“ oder „sparkasse“, schlägt der Tresor den passenden Dienst vor; wählst du ihn, sind Name, Anmeldeadresse, Art und die vorgeschlagene Vertraulichkeitsstufe schon gesetzt. Steht dein Dienst nicht im Katalog, wählst du die **Art** als Karte: Passwort, Schlüsselsafe, WLAN, Alarmanlage, PIN, API-Schlüssel, Bankzugang, sichere Notiz oder Zertifikat. Daneben legst du die **Sichtbarkeit** fest (geteilt oder persönlich).
  </Step>
  <Step title="Die Zugangsdaten">
    Jetzt fragt der Tresor nur noch, was diese Art wirklich hat. Ein Passwort braucht Anmeldeadresse, E-Mail oder Benutzername und das Passwort selbst. Ein Schlüsselsafe braucht den Code und das Objekt, sonst nichts. Beim Passwort erzeugt **Erzeugen** auf Wunsch ein starkes, gut vorlesbares Passwort, und die Bewertung darunter sagt dir mit einem Satz, woran es hakt.
  </Step>
  <Step title="Speichern, oder noch etwas ergänzen">
    Ab hier kannst du **Anlegen** drücken. Über **Mehr Angaben** kommst du zu Ordner, Ablaufdatum, Objekt, Kundennummer, zweitem Faktor, Notiz, Etiketten, Anhängen und der Vertraulichkeitsstufe.
  </Step>
</Steps>

Fehlt noch etwas Notwendiges, steht es links neben den Knöpfen („Es fehlt noch: Passwort“). Ein ausgegrauter Knopf ohne Begründung wäre eine Sackgasse.

<Warning title="Bei Passwörtern: E-Mail oder Benutzername ist Pflicht">
Beim Typ Passwort brauchst du mindestens eine der beiden Angaben. Ein Passwort ohne zugehöriges Konto wäre später nicht zuzuordnen.
</Warning>

Beim **Bearbeiten** gibt es keine Schritte: Dort steht alles auf einer Fläche, weil du meist an ein bestimmtes Feld willst. Das Geheimnis-Feld heißt dann **(leer lassen = unverändert)**; lässt du es leer, bleibt das gespeicherte Geheimnis unangetastet.

### Anhänge

Unter **Mehr Angaben** wählst du mit **Aus dem Dateispeicher wählen** eine oder mehrere Dateien aus: das Zertifikat zur Passphrase, die Lizenzdatei, das Foto vom Schlüsselkasten. Die Datei bleibt dabei im Dateispeicher liegen, am Zugang steht nur ein Verweis darauf. Das heißt auch: Wer den Zugang sehen darf, sieht den Namen der Datei.

### Ablaufdatum und Erinnerung

Trägst du bei einem **geteilten** Zugang ein Ablaufdatum ein, legt der Tresor zwei Wochen vorher eine Aufgabe für dein Büro an, mit Link zum Eintrag. Damit steht die Erinnerung dort, wo ihr ohnehin nachseht.

<Callout tone="note">
Persönliche Zugänge bekommen keine Aufgabe. Ihr Name stünde sonst in einer Liste, die das ganze Büro sieht, und genau das soll ein persönlicher Eintrag nicht. Im Tresor-Check tauchen sie weiterhin auf, und dort sieht sie nur die Person selbst.
</Callout>

## Anzeigen: das Geheimnis sicher abrufen

Die Aktion **Anzeigen** öffnet den Dialog **Zugangsdaten anzeigen**. Dort siehst du sofort E-Mail, Username und den Login-Link, jeweils mit **Kopieren**-Button. Das Geheimnis selbst holst du mit **Geheimnis anzeigen**; der Dialog weist darauf hin: **Jeder Zugriff wird protokolliert (Wer, Wann, Warum).**

- Bei Einträgen der Stufe **Sensibel** ist vorher das Feld **Grund für den Zugriff (Pflicht)** auszufüllen, z.B. "Login für Objektübergabe". Der Grund wandert ins Audit-Protokoll.
- Bei **Hyper-sensibel** entsperrst du zuerst mit deinem Master-Passwort (und, falls eingerichtet, einem 2FA-Code). Details: [Sicherheit](/tools/zugangsdaten-tresor/sicherheit#master-passwort-nur-für-hyper-sensibel).
- Nach dem Anzeigen stehen Geheimnis und Notizen mit Kopieren-Buttons bereit.

<Tip title="Zwischenablage räumt sich selbst auf">
Kopierst du ein Geheimnis, leert der Tresor deine Zwischenablage 30 Sekunden später automatisch, sofern du zwischenzeitlich nichts anderes kopiert hast. So bleibt kein Passwort versehentlich im Clipboard liegen.
</Tip>

<Info title="Kundennummer">
Die Kundennummer eines Eintrags pflegst du im Bearbeiten-Fenster. Im Anzeigen-Dialog wird sie derzeit nicht mit angezeigt.
</Info>

## Löschen und Papierkorb

Die Aktion **Löschen** fragt zur Sicherheit nach: **"{Titel}" wandert in den Papierkorb und ist wiederherstellbar, bis die Aufbewahrungsfrist abläuft.** Gelöschte Einträge sind also nicht sofort weg. Wie lange sie wiederherstellbar bleiben, legt euer Admin in den Tool-Einstellungen unter **Papierkorb-Aufbewahrung** fest (30 bis 365 Tage). Danach werden sie endgültig entfernt.

## Import aus CSV

Der Button **Import** öffnet den Dialog **Einträge importieren** für **CSV aus Browser, 1Password, Bitwarden oder Excel**. Der Import läuft in drei Schritten:

<Steps>
  <Step title="Datei wählen">
    Wähle deine CSV-Export-Datei aus. Der Dialog stellt klar: Die Datei wird nur im Browser gelesen, nichts wird ungefragt hochgeladen. Erst der fertige Import legt Einträge an.
  </Step>
  <Step title="Spalten zuordnen">
    Der Tresor erkennt gängige Spalten automatisch und ordnet sie den Feldern Titel, Login-URL, E-Mail, Username, Passwort und Notizen zu. Du kannst die Zuordnung anpassen und zusätzlich Sichtbarkeit, Vertraulichkeit und **In Gruppe** für alle importierten Einträge festlegen.
  </Step>
  <Step title="Importieren und Ergebnis prüfen">
    Nach dem Import meldet der Dialog: **{n} Einträge importiert, {m} Duplikate übersprungen.**
  </Step>
</Steps>

Wichtig zu wissen:

- **Duplikat-Regel:** Ein Eintrag gilt als Duplikat, wenn die Kombination aus Titel, URL, E-Mail und Username bereits im Tresor existiert. Duplikate werden übersprungen, nichts wird überschrieben.
- Importierte Einträge bekommen den Typ **Passwort**.

## Weiterführend

Wie du Einträge gezielt für Kolleg:innen oder Externe freigibst, steht unter [Teilen](/tools/zugangsdaten-tresor/teilen). Was hinter den Vertraulichkeitsstufen und dem Master-Passwort steckt, erklärt [Sicherheit](/tools/zugangsdaten-tresor/sicherheit). Zurück zur Übersicht: [Zugangsdaten-Tresor](/tools/zugangsdaten-tresor).
