Ein Plugin ist etwas, das der Assistent für euch kann: mit onOffice arbeiten, Objekte lesen, im Web suchen, Termine verwalten. Unter Assistent > Plugins (/agent/plugins) siehst du alle Plugins auf einen Blick, mit ihrem Zustand, ihren Skills und dem, was dabei nach außen geht. Es gibt zwei Arten: Workspace-Plugins gelten für das ganze Büro, persönliche Plugins gehören dir allein.
Wo du die Plugins findest
Im Assistenten steht unten in der Seitenleiste der Eintrag Plugins. Die Übersicht zeigt oben eine Suche und einen Umschalter für Alle, Für dich und Für den Arbeitsbereich. Beides steht in der Adresse, du kannst eine gefilterte Ansicht also verlinken. Jede Kachel führt auf die Seite des Plugins.
Die Übersicht sieht jede Person, die den Assistenten nutzen darf, auch Mitglieder ohne Verwaltungsrecht. Ändern kann dort nur, wer das entsprechende Recht hat (siehe unten). Ein Mitglied sieht denselben Aufbau, nur ohne Schalter.
Workspace-Plugins
Workspace-Plugins gelten für alle im Büro. Dazu gehören die Fähigkeiten der Plattform (Objekte, Wissensspeicher, Dateien, Hilfe und Doku, Websuche, Markt und Fachdaten, Läufe, Aufgaben, Kommunikation) und jedes installierte Werkzeug, etwa DB-Leads, AI-Homestaging, Zugangsdaten-Tresor oder der Termin-Booking. Ein Werkzeug, das im Marktplatz noch nicht installiert ist, erscheint mit dem Zustand Nicht installiert und führt in den Marktplatz.
Jedes Workspace-Plugin hat genau einen Schalter für das Ganze und darunter seine Skills. Ist das Plugin deaktiviert, kennt der Assistent keinen seiner Skills mehr. Ist es aktiv, zählt jeder Skill einzeln.
Skills
Ein Skill ist eine einzelne Fähigkeit innerhalb eines Plugins, zum Beispiel „Objekte suchen" oder „Wiedervorlage setzen". Auf der Seite eines Plugins stehen die Skills in zwei Gruppen: Lesen und Schreiben. Ein Klick auf einen Skill öffnet sein Fenster mit Beschreibung, Beispielen und dem Schalter.
Der Assistent startet mit vollem Können: Alle lesenden Skills sind von Anfang an freigegeben. Einzelne schreibende Skills sind ab Werk gesperrt, weil ihre Wirkung für das ganze Büro sichtbar ist, etwa das Absagen eines Termins. Diese gibst du bewusst frei.
Der Grundsatz bleibt: Was gesperrt ist, führt der Assistent nicht aus. Er weiß aber, dass es den Skill gibt, und sagt das offen, statt so zu tun, als kenne er ihn nicht. Bittest du ihn um eine Websuche und die Websuche ist gesperrt, bekommst du genau diese Auskunft und den Hinweis, wo sie freigegeben wird.
Der Connector geht vor
Sobald du deinen persönlichen onOffice AI Connector verbunden hast, arbeitet der Assistent für dich in onOffice ausschließlich mit dessen Werkzeugen, mit deinen CRM-Rechten. Die Lese-Skills des Workspace-Plugins onOffice treten dann für dich zurück; wer keinen Connector hat, arbeitet weiter mit ihnen. Einträge ins Maklerbuch, Termine und Aufgaben in onOffice entstehen nur über den Connector, und der Eintrag trägt deinen Namen. Ohne Connector sagt der Assistent das offen und zeigt dir den Weg zum Verbinden, statt die Notiz woanders abzulegen.
Im Chat stehen die Schritte des Assistenten auf Deutsch, etwa „Lege Maklerbuch-Eintrag in onOffice an“, und unter der Antwort steht, welche Plugins beteiligt waren, zum Beispiel „Mit onOffice AI Connector beantwortet (2 Abfragen, 1 Änderung)“. Gezählt werden nur gelungene Aufrufe.
Über der Skill-Liste gibt es zwei Sammel-Schalter: Alle freigeben und Alle sperren. Beim Freigeben eines schreibenden Skills fragt die Seite einmal nach.
Persönliche Plugins
Ein persönliches Plugin gehört genau einer Person. Es gilt nur für dich, es steht nur in deiner Übersicht, und nur du kannst es einrichten oder trennen. Owner und Admins sehen im Workspace-Plugin onOffice, wer im Büro gekoppelt ist und seit wann; was der Assistent in deinem Namen tut, sehen sie dort nicht.
Das erste persönliche Plugin ist der onOffice AI Connector. Er verbindet den Assistenten mit deinem eigenen onOffice-Zugang, sodass er mit deinen Rechten arbeitet: Er sieht genau das, was du in onOffice sehen darfst, nicht mehr. Damit kann der Assistent zum Beispiel deine Aktivitäten, Adressen und Aufgaben lesen und, nach Bestätigung, Einträge anlegen.
Freigabe durch die Administration
Auf der Seite des Workspace-Plugins onOffice steht für Owner und Admins der Schalter Mitarbeitende dürfen den onOffice AI Connector für sich einrichten. Er ist ab Werk aus. Darunter stehen die Personen im Büro, die aktuell gekoppelt sind, mit dem Datum der Kopplung und einem Hinweis, falls eine Kopplung gestört ist.
Schaltest du die Freigabe aus, während Kopplungen bestehen, fragt ein Fenster, was mit ihnen passieren soll:
Owner und Admins sehen das persönliche Plugin immer, auch ohne Freigabe, damit sie es prüfen und für sich selbst einrichten können.
Wer darf was
Die Rechte gehören zur Familie Assistent in der Rechte-Verwaltung unter Einstellungen > Team und lassen sich in eigenen Rollen einzeln vergeben: Plugins lesen, Plugins verwalten, persönliche Plugins verbinden, Plugins aktivieren.
Was hinausgeht
Jede Plugin-Seite hat den Abschnitt Was hinausgeht. Dort steht, welche Daten das Plugin verlässt und wohin: an den KI-Anbieter in der EU, an onOffice, an die Websuche. Ein Plugin ohne diese Angabe zeigt die Lücke sichtbar an, statt sie zu verschweigen. Denselben Stand findest du im Verarbeitungsverzeichnis unter Einstellungen > Datenschutz.
Was war vorher
Bis zum 5. September 2026 gab es unter Einstellungen > Assistent die Berechtigungen-Konsole und unter Konto > Assistent die Sektion Verbindungen. Beides ist in den Plugins aufgegangen: Jede Gruppe der Konsole ist jetzt ein Workspace-Plugin, jede Berechtigung ein Skill, und der onOffice AI Connector ist ein persönliches Plugin. Deine bisherigen Freigaben und Kopplungen wurden übernommen. Die alte Adresse der Konsole leitet auf die Plugins um.
Weiterführend
Was die einzelnen Skills tun, steht in der Fähigkeiten-Referenz. Die übrigen Einstellungen des Assistenten unter Einstellungen. Zurück zur Übersicht.