Vor einem Akquise-Anruf willst du nicht wissen, wo jemand wohnt, sondern was er hat. Der Bereich Eigentum in der Kontakt-Schublade beantwortet genau diese Frage: welche Immobilien dieser Person gehören, wie groß sie sind, wo sie stehen, und woher wir das wissen.
Warum hier keine Objekte aus deinem Bestand stehen
DB-Leads arbeitet die Zeit vor dem Auftrag ab. Die Immobilie, um die es geht, liegt deshalb in keinem Datensatz deines Büros: Ein Objekt wird angelegt, wenn der Auftrag da ist, und nicht während du ihn suchst.
Genau daran ist die frühere Fassung dieses Bereichs gescheitert. Sie hat versucht, jedem Kontakt ein vorhandenes Objekt zuzuordnen, und wenn die Eigentümer-Relation in onOffice nicht gepflegt war, lief das über den Vergleich der Anschrift. Das ergab zwei Sorten Unsinn:
Genau diese E-Mail liest die Qualifizierung ohnehin. Seit August 2026 gibt sie auch heraus, was darin über Immobilien steht.
Was ein Objekt-Hinweis ist
Ein Hinweis ist kein Verweis auf einen Objekt-Datensatz, sondern die Tatsachen selbst. Er kann tragen:
Das Bild an der Karte ist ein Platzhalter, und das ist keine Lücke: Von dieser Immobilie gibt es kein Foto, weil es sie als Datensatz nicht gibt.
Die sechs Verhältnisse
Woher die Hinweise kommen
Aus der Analyse
Bei jeder Qualifizierung liest die KI den Schriftverkehr und trägt ein, was sie über Immobilien findet. Diese Karten tragen den Chip Aus der Analyse: ungeprüft, aus einem Text abgeleitet, Beleg darunter.
Von dir ergänzt
Was du am Telefon erfährst, trägst du über Objekt ergänzen ein. Genau in dem Moment ist die Information am meisten wert und am flüchtigsten. Ohne diesen Weg landet sie in einer Notiz und ist beim nächsten Anruf in einem Jahr nicht mehr auffindbar.
Von dir bestätigt
Stimmt ein KI-Hinweis, drückst du den Haken. Er verliert den Chip und bleibt dauerhaft.
Was ein neuer Scan überschreibt, und was nicht
Das ist die Regel, die du kennen solltest:
Deshalb wechselt jede Änderung an einem KI-Hinweis seine Herkunft: Wer ihn anfasst, hat ihn geprüft. Ohne diesen Wechsel wäre deine Korrektur beim nächsten wöchentlichen Lauf spurlos weg, und du würdest wieder die alte Hausnummer sehen und sie für deine eigene Eingabe halten.
Wenn zwei gleichzeitig dasselbe Objekt bearbeiten
Das Formular schreibt alle Angaben auf einmal, und es ist mit dem Stand befüllt, den du beim Öffnen gesehen hast. Hat jemand anders das Objekt in der Zwischenzeit bearbeitet, würde dein Speichern auch die Felder überschreiben, die du gar nicht angefasst hast.
Deshalb fragt das Werkzeug nach, statt still zu speichern. Du kannst deine Fassung trotzdem übernehmen oder das Fenster schließen und den anderen Stand ansehen.
Der leere Zustand
Steht nichts da, siehst du „Keine Objekte gefunden.“ und den Weg, selbst etwas einzutragen. Der Bereich verschwindet bewusst nicht: Genau die Immobilie, die noch niemand kennt, ist der Grund für den Anruf, und direkt nach dem Anruf ist der einzige Moment, in dem sie jemand einträgt. Ein Bereich, den man nie gesehen hat, wird auch nicht gesucht.
„Im Bestand“: die Ausnahme
Führt onOffice den Kontakt ausdrücklich als Eigentümer oder Käufer eines Objekts, steht dieses Objekt unter einer eigenen Überschrift Im Bestand, mit Titelbild und Sprung in die Objekt-Seite. Das ist eine Tatsache aus dem CRM und der eine Fall, in dem wirklich ein Datensatz dahintersteht.
Es steht unter den Hinweisen, weil es fast nie das ist, was für den nächsten Anruf zählt: Ein Objekt, das im System liegt, ist in aller Regel längst verkauft oder gerade in Vermarktung, also kein Akquise-Anlass.
Warum es kein „Objekt anlegen“ gibt
Naheliegend wäre, aus einem Hinweis einen echten Objekt-Datensatz unter Objekte zu machen. Das wäre ein Fehler. Dein Objekt-Bestand ist die Liste dessen, was du im Auftrag hast, und er speist Exposé-Generator, Website, Statistiken und den Abgleich mit onOffice. Ein Platzhalter aus einer Vermutung würde dort als Mandat mitgezählt und im schlechtesten Fall veröffentlicht.
Ein Hinweis bleibt deshalb ein Hinweis, bis es einen Auftrag gibt. Dann legst du das Objekt in onOffice an, so wie heute, und es kommt über den Abgleich herüber.
Wer darf was
| Aktion | Tenant-Owner | Tenant-Admin | Makler:in |
|---|---|---|---|
Bereich sehen Die Hinweise eines Kontakts lesen. db-leads.read | |||
Hinweise pflegen Ergänzen, bearbeiten, bestätigen und entfernen. db-leads.update |
Datenschutz
Objekt-Hinweise sind personenbezogen: Sie beschreiben das Eigentum einer bestimmten Person. Sie liegen deshalb in deinem Arbeitsbereich unter derselben Mandanten-Trennung wie alle anderen Kontaktdaten, und sie werden mit dem Kontakt gelöscht. Löschst du einen Kontakt, bleiben keine Anschriften zurück.